Unser Team an Expert:innen

Sophia Klewer

PREVENCY®

Chief Operating Officer

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Ich habe mich auf den Bereich „Üben“ fokussiert – also Krisenübungen, Simulationen und Wargames. Dazu übersetze ich oft abstrakte Bedrohungsszenarien in konkrete Handlungsfähigkeit – auf zwei Ebenen gleichzeitig: Systeme und Menschen.

Denn eine Organisation ist nur so krisenfest wie das schwächste Glied in ihrer Entscheidungskette, aber wir dürfen das System auch nicht von Einzelpersonen abhängig machen. Robuste Prozesse sind die eine Seite.

Die andere ist der Human Factor: Wie reagieren Menschen unter extremem Druck? Wo bricht Kommunikation zusammen? Wer übernimmt Verantwortung, wenn die Lage unübersichtlich wird? Genau das trainiere ich. Durch Simulationen, Wargames und maßgeschneiderte Übungen – nicht für die Krisen von gestern, sondern für die von morgen.

Eine Stärke, auf die ich mich in kritischen Situationen besonders verlassen kann ist Struktur im Chaos. Ich finde schnell den Kern einer Lage – und verliere mich nicht im Lärm drumherum.

Mich fasziniert die Schnittstelle zwischen menschlichem Entscheidungsverhalten und systemischer Resilienz – also die Frage: Warum versagen Organisationen in Krisen, obwohl sie sich vorbereitet haben? Besonders spannend finde ich gerade in diesem Kontext auch hybride Bedrohungen und die Frage, wie (Des)Informationen gezielt Entscheidungsprozesse untergraben. Simulationen und Wargaming sind gerade da für mich kein reines Werkzeug, sondern eine Denkweise.

Mein Schwerpunkt liegt im Dreieck aus öffentlichem Sektor, Verteidigung und Wirtschaft – insbesondere Unternehmen und Konzerne, die in exponierten oder regulierten Umfeldern operieren.

Gerade in der Privatwirtschaft erlebe ich zunehmend, dass Krisenmanagement nicht mehr als Randthema behandelt wird, sondern als strategische Führungsaufgabe und genau dort setze ich an.

Ich komme aus der Kommunikationsbranche – Radio, Nachrichtenberichterstattung. Dort habe ich gelernt, was es bedeutet, unter Druck mit unvollständigen Informationen schnell und verlässlich zu arbeiten. Eine Schule, die mich bis heute prägt.

Von dort bin ich in die Krisenkommunikationsberatung gestolpert und schnell gemerkt: Kommunikation in der Krise funktioniert nicht ohne solides Krisenmanagement dahinter. Das eine ohne das andere ist Kosmetik. Seitdem habe ich den Weg konsequent weiterverfolgt: ins Krisenmanagement, in den Defense-Bereich, wo ich Kunden und Übungen bis heute begleite und selbst sehr viel lerne.

Parallel treibe ich bei PREVENCY konzeptionell die Entwicklung unserer Krisensimulationssoftware voran: Ich beobachte, analysiere und übersetze Anforderungen aus Wirtschaft und Militär in ein Werkzeug, das in der Realität funktioniert.

  • M.A. Medien und Gesellschaft, Universität Siegen
  • Zertifikat in International Cyber Conflicts
  • Certified Business Development Manager 
  • Scrum Master
  • Certification NATO Crisis Management and Disaster Response 

Zum einen die Entwicklung unserer Krisensimulationssoftware, entstanden in Zusammenarbeit mit einem Centre of Excellence der NATO. Was mich daran besonders freut: Wir helfen damit nicht nur einzelnen Organisationen, sondern machen Krisenmanagement und Krisenübungen für sehr viele zugänglich, realistischer und skalierbar.

Zum anderen jede Übung, nach der ein Team anders aus dem Raum gegangen ist als es reingekommen ist. Das schönste Feedback kommt meist Monate später – wenn man hört, dass die Learnings wirklich umgesetzt wurden und sich in der nächsten Übung zeigen. Dafür mache ich das.

Vertrauen, Klarheit, Augenhöhe. Ich arbeite nicht für Kunden, sondern mit ihnen.

Verlässlichkeit. Kreativität. Erfahrung aus Welten, die selten zusammenkommen: Medien, Wirtschaft, Defense. Und echten Spaß in der Zusammenarbeit.

Wer mich mit der Entwicklung eines Krisenszenarios beauftragt, sollte allerdings wissen: Ich bin dabei ziemlich gnadenlos – das ist Absicht.

Was mich an meiner Arbeit begeistert ist, dass sie wirklich zählt. Krisenmanagement ist eines der wenigen Felder, in dem gute Arbeit im Verborgenen bleibt – weil nichts passiert ist.

Dieses Paradox fasziniert mich. Ich arbeite daran, dass Organisationen Krisen überstehen, die sie sich heute noch nicht vorstellen können. Und ich merke immer wieder: Wer einmal wirklich vorbereitet war, will nie wieder unvorbereitet sein.

Krisen kommen ungefragt. Vorbereitung ist eine Entscheidung.

Sebastian Hirschmugl

D.M.A.T. Consulting KG

Managing Director, Civil Protection and Sustainability Expert

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In der Problemanalyse und dementsprechenden Adaptierung an die Gegebenheiten sowie Lösungsfindung.  

Hier gibt es viele Themenbereiche – beruflich gesehen, würde ich sagen Katastrophen und all deren Aspekte und unterschiedlichen Herangehensweisen. In den letzten Jahren ist mir aber vor allem die Wissensbildung und der angepasste Wissenstransfer ein Anliegen.

Wir arbeiten, wie unser Name sagt, im Kontext von „Katastrophen“, da dies alle Branchen und Bereiche betreffen kann ist eine Einschränkung schwierig. Grundsätzlich arbeiten wir aber mit behördlichen Organisationen, Staaten, Forschungs- und Bildungseinrichtungen in Übungen / Forschungs- und sonstigen Projekten zusammen und richten den Fokus auch verstärkt auf Unternehmen und Gemeinden.

Mein Werdegang, entspricht vielleicht nicht 100 % der Norm, aber ich sage, wenn man etwas findet, das einem Spaß macht, dann findet man auch seinen Weg und dementsprechend ist man mit „Herzblut“ bei seiner Arbeit dabei.

Ich bin staatlich geprüfter Unternehmensberater, habe noch eine Zertifizierung als Risikomanager und Certified Sustainability Expert (CSE), sowie diplomierter und zertifizierter Trainer in der Erwachsenenbildung. In unserem ursprünglichen Hauptarbeitsfeld – dem Bereich Katastrophenmanagement – habe ich einen Master of Science absolviert und bilde mich auch laufend innerhalb des Europäischen Zivilschutzmechanismus in diversen Expertenkursen weiter.

PACES (Preparedness for Appropriate Accommodation in Emergency Shelters), da es sich um eines der ersten Projekte handelt, in denen ich voll mitgearbeitet habe und im Projekt auch der Blick über den Tellerrand (Kooperation und Inklusion) gewagt wurde.

Ich arbeite genau, nehme mir Zeit für meine Arbeit und entwickle mich stetig weiter. In der persönlichen Zusammenarbeit ist mir wichtig, dass man offen und direkt zusammenarbeitet. 

Ergebnisse, die auf deren Bedürfnisse angepasst sind, aber in einer Qualität, die ich für mich als Person auch von anderen wünsche. In kritischen Situationen behalte ich einen kühlen Kopf, analysiere die Situation und gebe mein Bestes bei der Lösungsfindung.

Arbeite nach dem Qualitätsmaßstab, den du selbst erwartest, und nutze jeden Tag als Chance zur persönlichen Weiterentwicklung.

Sebastian Hirschmugl | D.M.A.T Consulting

Netzwerke: 

  • Global Compact Netzwerk Österreich (Unterstützer)
  • European Civil Protection Mechanismen (Experte)
  • Freiwillige Feuerwehr Lieboch (Mitglied)

Veröffentlichungen: 

Blackout und Krisenkommunikation (Master-Thesis)

 

KRISENRAUM-Podcast:

▶️ #14 Im Gespräch mit Sebastian Hirschmugl: Hinter den Kulissen der Katastrophenschutz-Übung EU MODEX – Insight

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